#30Tage – Tag 2

Heute zeige ich euch das Ergebnis von Tag 2.

Die Aufgabe lautete wie folgt:

Wie ist dein Status Quo?
Versuche die Aufgabe so knapp und trotzdem so treffend wie möglich zu beantworten.

Kurz und Knapp? Ich? Ach du liebe Güte? Und vor allem; wie ist mein Status Quo überhaupt? Ich habe mich der Herausforderung gestellt und es wurde zu einem Seelenstriptease. Danke DyneBooks. Das war doch Absicht! 😉

Hier meine Antwort:

Mein derzeitiger Status Quo kann wie folgt beschrieben werden: eine Mischung aus dauereuphorischer Selbstüberzeugung und einer Motivation, die auf der einen Seite exorbitant hoch ist, aber auf der anderen Seite leider oft genug nicht zielgerichtet ist. Oder präzise gesagt auf zu viele Ideen gleichzeitig gerichtet ist.

Ich begeistere mich schnell für eine Idee, aber wenn ich an ihr arbeite, kommen mir wieder neue Ideen, für die ich mich dann ebenfalls begeistere und an denen ich dann auch arbeiten will. Dadurch habe ich in den letzten acht Jahren zwar vieles geschrieben, aber nur wenig beendet und davon leider nichts veröffentlicht, da ich es nicht überarbeitet hatte und es auch nicht für vorzeigbar hielt.

Ich verfalle oft einem übersteigerten Denken, dass alles perfekt sein muss und wage mich nicht an meine Lieblingsideen, da ich meinen Schreibstil nicht für gut genug halte. Das ärgerliche dabei ist, dass ich mir dann einerseits vornehme, kleinere Projekte zu erst zu machen und gleichzeitig immer unzufrieden damit bin, nicht endlich das zu schreiben, was ich wirklich schreiben will.
Das macht die Motivation dann irgendwann zu nichte und ich wage mich erst nach langer Zeit (oft erst nach mehreren Monaten bis hin zu Jahren) wieder daran.

Derzeit versuche ich ganz ernsthaft, den Status Quo zu überwinden und endlich die Barriere in meinem Kopf zu durchbrechen. Ich bin guter Dinge, dass mir das bald gelingt.

Advertisements

8 Kommentare zu „#30Tage – Tag 2“

    1. Hast du richtig geschrieben. Ja, aufschieben ist so ein Ding bei mir. Daran arbeite ich.
      Ob es Angst vorm Versagen ist? Keine Ahnung. Man soll sich nicht selbst diagnostizieren. Vielleicht sollten wir jemanden fragen, der sich gut mit Psychologie auskennt. 😂

      Gefällt mir

  1. Wer sich gut mit Psychologie auskennt: All die Lifestyle-Ladies, die heute Mal über Nagellack schreiben und morgen über die Überwindung von Zwangsneurosen…. Ironie off. 😀 (Ich hasse sie alle ;-))
    Was du beschreibst, kann aus so vielen Gründen stammen, dass man es bearbeiten sollte, sofern es dich massiv stört oder einschränkt. Ich kann dir raten, konsequent und fokussiert bei einer Geschichte zu bleiben. Und wegen dem Veröffentlichen: Ich hatte 10 Jahre lang Angst, meine Texte würden niemanden interessieren. Dann gründete ich meinen Blog (bis dahin haben meine Texte 2-5 Menschen gelesen). Probier einfach aus, wie die Leute reagieren! Dem Einen werden sie gefallen, dem Anderen nicht. Aber dadurch kristallisiert sich eine Zielgruppe heraus und du kannst dich als Autor auch weiterentwickeln!

    Wünsch dir auf jeden Fall Alles Gute und Mut!

    LG Nicole

    Gefällt 1 Person

    1. Danke für die Antwort.
      Es ist keine Angst vor den Lesern. Wenn überhaupt, dann Angst, dass es nicht so toll und genial und cool wird, wie ich es mir in meinem Kopf vorstelle.
      Und wie geschrieben das ständige Springen von Idee zu Idee. Es wird besser, aber ganz behoben ist es leider noch nicht. Zum Vergleich. Vor ein paar Jahren waren es noch zehn. Jetzt nur noch drei. Die restlichen will ich trotzdem eines Tages noch bearbeiten, aber erst wenn die anderen erledigt sind. 😀

      Ich habe mich allerdings entschieden, welche ich auf jeden Fall jetzt zuerst abarbeiten will.

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s